I’m on a boat B..arcelona

“Hey irgendwie wäre es cool mal an einen Hafen zu kommen und nach Booten Ausschau zu halten 🙂 “

Duschen, ein Bett im Warmen und ein Zwischenstop zum Ankommen und Durchatmen nach den vielen Stunden auf der Autobahn- danach war uns nach den letzten recht kalten Nächten irgendwie mal 🙂 Bei “Couchsurfing” hat uns leider niemand in Barcelona aufnehmen können, also probierten wir es mal mit “Airbnb”. Das kostet zwar was, aber es ist erstens immer noch günstiger als ein Hostel (oftmals jedenfalls) und zweitens wohnt man bei jemandem Zuhause, was ich ziemlich cool finde. Im besten Fall sind die Bewohner zu der Zeit auch Zuhause und man lernt Kultur und Menschen kennen.
Nachdem wir uns ziemlich viele, oft recht teure und todeslangweilige Inserare anschauten, fanden wir unseren Topspot zum Schlafen: ein Boot!! (Liegend im Port Ginesta bei Barcelona!) Wie cool ist das denn, dann können wir unsere Fühler gleich etwas ausstrecken, ob am Hafen vielleicht jemamd jemanden kennt der jemanden kennt der… über den Atlantik segeln will 😉 Wir buchten das Boot direkt, bezahlten gleich online, sodass alles safe ist. Dachten wir zunächst… Wir sollten uns für die Website Airbnb noch verifizieren, damit die sämtliche Daten von uns haben und alle auf der sicheren Seite sind. Doch das wollte einfach nicht funktionieren :/
Das Geld für die Nacht wurde schon abgebucht und uns lief die Zeit davon. Wir waren noch ca 2,5 Stunden von Barcelona (wo das Boot lag) entfernt und wir mussten  bis 21:00 beim Boot sein, um den Schlüssel noch bei einem Restaurant abholen zu können, weil die Besitzer gerade in Patagonia Argentinien sind.
Das war echt eine blöde Situation, weil wir die Besitzer zunächst nicht direkt kontaktieren konnten, weil wir ja noch nicht verefiziert waren. Das Geld war aber schon abgebucht und wir noch nicht einmal am dem Ort, um die Dinge persönlich zu klären.
Wir gaben zunächst auf und stellten uns erst mal wieder an die Straße um nach Barcelona zu kommen. Wie es hier genau weiter geht erfahrt ihr unter “Truckers Live – Visiting Barcelona”.
Später am Abend erhielten wir plötzlich die genauen Daten der Boot-Besitzer: den Code für das Boot, wo und wann genau wir den Schlüssel abholen konnten etc… Das war alles aber viel zu spät (Zeitverschiebung nach Argentinien? Fehler auf der Website? Keine Ahnung…) und wir hatten schon nen Schlafplatz für diese Nacht… Plötzlich fiel uns ein, dass wir ja voll in der Nebensaison hier sind, vielleicht sind die Vermieter ja so nett und lassen uns die nächste Nacht auf ihrem Boot pennen, da es ja vielleicht noch frei ist 🙂
Wir warteten den halben Tag auf eine Antwort aus Argentinien… und tadaa: das Boot ist frei, die Vermieter hatten Verständnis und das Geld war nicht für die Katz 🙂
Beim Boot angekommen, fanden wir direkt das kleine Restaurant mit dem Schlüssel und schon standen wir vor unserem kleinem Böötchen 🙂 Wir passten gerade so hinein, mit unseren Rucksäcken 😉 Aber erst einmal gingen wir duschen, das Vergnügen hatte unsere Haut lange nicht mehr 😀
Ich finde lange duschen eigentlich immer ziemlich beknackt (Wasserverschwendung, Zeitverschwendung…) aber wenn man lange kein Wasser auf den Kopf bekommen hat, lernt man es viel mehr zu schätzen. Es ist dann wie ein kleiner nasser Urlaub, eine Oase der Entspannung 😀
Mit purer freshness und einem leeren Magen chillten wir uns in eine Pizzaria direkt am Hafen. Trotz extremer Müdigkeit schafften wir es noch ein paar Bilder zu sortieren und dann mit extremer Zufriedenheit ins Bett ähh Boot zu fallen 🙂

PS: panamapost.de is our new adress

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